“100 gute Gründe gegen Atomkraft”
Die Initiative “100 gute Gründe gegen Atomkraft” wurde 2009 von den Elektrizitätswerken Schönau ins Leben gerufen.
Prominentester Leser der englischsprachigen Ausgabe ist wohl Barack Obama, dem Ursula Sladek, Vorstand der EWS, die „100 Good Reasons Against Nuclear Power“ überreicht hatte. Allein die japanische Sprachfassung wurde bereits von mehr als 25.000 Menschen heruntergeladen und soll nun als Buch herauskommen. Der französischen, englischen, japanischen, norwegischen, kroatischen und russischen folgt nun die polnische Sprachfassung.
Die „100 guten Gründe gegen Atomkraft“ belegen, wie die Gefahren der nuklearen Energieerzeugung vom Uranabbau, über den Betrieb von Atomkraftwerken bis hin zur Entsorgung des Atommülls verharmlost oder verschwiegen werden, wie die Atomwirtschaft sich über Menschenrechte hinwegsetzt, und dass Atomenergie keineswegs billig ist.
Elektrizitätswerken Schönau 2012
http://100-gute-gruende.de/index.xhtml
MenschenStrom gegen Atom 2012
Sonntag, 11. März 2012- Komm mit dem MenschenStrom zum AKW Mühleberg – gemeinsam und gewaltfrei für eine erneuerbare Zukunft!
Am ersten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima fordern wir: Energiewende jetzt! Mühleberg und Beznau sofort vom Netz!
Anreise / Route unter: http://www.menschenstrom.ch/dp/node/687
(SES) Mitte Januar wurde in Yokohama in Japan eine zweitägige Weltkonferenz für den Atomausstieg erfolgreich durchgeführt. Referate internationaler Spezialisten haben 12’000 Teilnehmer angelockt. Zusätzlich haben 100’000 Personen die Tagung per Internet-TV verfolgt.
Das Interesse der Bevölkerung am Atomausstieg und an einer erneuerbaren Zukunft hat in Japan historische Dimensionen erreicht. An der Eröffnungsveranstaltung hielt ein evakuierter Viertklässler aus Fukushima, Yuji Totsuka, eine aufwühlende Rede: «Ich möchte die wichtigen Leute dieses Staates fragen: Was ist wichtiger, unser Leben oder Geld? Ich habe meinen Traum für die Zukunft. Ich will ein Fachmann werden, der den Menschen Nutzen bringt, z.B. im Bereich der umweltfreundlichen Energie. Für diesen Traum will ich gesund bleiben und nicht sterben. Leute, wir Kinder brauchen keine Atomkraftwerke!»
«Arbeitsgemeinschaft der Gemeindevorsteher für Atomausstieg»
In einer Session mit Gemeindepräsidenten wurde eine «Arbeitsgemeinschaft der Gemeindevorsteher für Atomausstieg» gegründet. Die Konferenz hat ein Yokohama-Statement publiziert. Dieses verlangt,
- dass die Rechte der Fukushimageschädigten geschützt werden;
- dass der Staat und Tepco die Informationen ganz offen legen;
- dass der weltweite Atomausstieg geplant wird und die japanischen AKWs nicht mehr hochgefahren werden;
- dass der Export von Atomtechnologie verboten und die kommunale Energieversorgung ohne AKWs unterstützt wird.
In Zusammenarbeit mit der japanischen Fachjournalistin Kaori Takigawa liefert die Schweizerische Energie-Stiftungr monatlich Aktualitäten und Hintergründe direkt aus Japan. Quelle: http://npfree.jp/tv.html
