„Wenn sich Klima und Umwelt ändern, muss auch der Mensch reagieren. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird daher – neben dem Klimaschutz – immer wichtiger.“
„Die Infrastruktur muss technisch auf die sich verändernden Bedingungen ausgerichtet werden. Die jüngsten Vorkommnisse mit der Klimatisierung im Zugverkehr der Bundesbahn sind ein warnendes Beispiel. Neben der Zunahme von hitzebedingten Krankheits- und Todesfällen müssen wir damit rechnen, dass mit den ökologischen Veränderungen neue Krankheitserreger auftreten. Die Gesundheitsversorgung und -vorsorge muss sich diesen neuen Herausforderungen stellen“, so Ministerin Gönner.
Klimawandel bietet auch Chancen
Während sich die Landwirtschaft relativ rasch durch eine neue Sortenwahl auf Klimaänderungen einstellen kann, muss im Obstbau und beim Forst die Sortenwahl auf die zukünftige Entwicklung vorausschauend abgestellt werden. In Landwirtschaft und Weinbau kann der Klimawandel auch Chancen bieten. So könnten bessere Anbaubedingungen für anspruchsvollere Rebsorten dem Weinbau positive Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Umweltministerin Tanja Gönner und die Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Margareta Barth, stellten in Stuttgart die Broschüre „Klimawandel in Baden-Württemberg – Fakten, Folgen, Perspektiven“ vor.
