Widerstand vor der MZH in Trüllikon

Deshalb leisten wir Widerstand gegen die geplanten Atommülldeponien und sagen:  Atomendlager – nein!

Aus Verantwortung gegenüber dem Leben, der Schöpfung und den kommenden Generationen haben wir uns seit Jahren über die Atomenergie informiert und setzen uns deshalb klar für eine Verlagerung  der Energiegewinnung ein; weg vom lebensbedrohlichen Atomstrom, hin zu erneuerbaren Energien. Entgegen allen Behauptungen ist die Atomenergie nicht sauber. Sie verursacht in der gesamten Laufzeit von AKW und im ganzen Produktionsablauf enorme menschliche, technische und soziale Risiken und Gefahren vom Uranabbau über die Wiederaufbereitung von Brennstäben, zur Produktion von hochgiftigem Abfall und atomwaffenfähigem Material bis zur ungelösten Entsorgungsfrage.

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Der Müll ist zwar da, doch müssen unbedingt andere Wege für den Umgang mit dieser immensen Altlast gesucht werden.  Der unvorstellbar lange strahlende und die Nachwelt extrem gefährdende Abfall darf nicht einfach vergraben und vergessen werden, um den Weg frei zu machen für die Weiterführung der bestehenden und den Bau neuer AKW. Genau dies bezwecken aber die Informationsveranstaltungen. Sie sind nichts anderes als eine gross angelegte Werbekampagne und Ablenkung zugunsten der Akzeptanz der vorgeschlagenen Standorte und dem Bau von Atomendlagern. Die ungelösten (und auf diesem Weg  nicht lösbaren) Fragen bleiben unbeachtet und unbeantwortet.  Statt die Gewinnung von erneuerbarer Energie intensiv zu fördern, wird alles daran gesetzt, die Leute von der Notwendigkeit des Atomstroms zu überzeugen. Dass jede AKW-Laufzeitverlängerung und jeder neue Atommeiler uns noch mehr Müll bringt und damit bald zur Forderung nach weiteren Endlagern führt, wird verschwiegen. Die sichere Entsorgung des von den AKW produzierten nuklearen Abfalls ist weltweit ein ungelöstes Problem – auch wenn uns die Nagra das Gegenteil weis machen will. Eine verheerende Zukunftsperspektive für unsere Kinder und für die ganze Welt.

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Deshalb leisten wir Widerstand gegen die geplanten Atommülldeponien und sagen 

 Atomendlager – nein!

Unsere Plakate bestärken unsere Forderungen :

– genug der Verharmlosung

– genug der Abkoppelung von AKW und Endlager

– genug der Vernachlässigung erneuerbarer Energien

– genug der Allmacht der Energiekonzerne

– genug des Versuchslabor unter unseren Häusern

– genug der Altlasten für unsere Kinder

– genug der unlösbaren Fragen

Endlager NEIN                   

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