Energiebilanz von Atomstrom

Die CO2-Emissionen von Atomstrom liegen unter Einbezug der sinkenden Uran-Erzgehalte deutlich über jenen von Wind, Wasserkraft und Sonnenenergie. Zu diesem Schluss kommt eine österreichische Studie, die die gesamte Produktionskette berücksichtigt.

Die CO2-Bilanz von Atomstrom hängt vor allem vom Erzgehalt des verwendeten Urans ab. Da dieser aber mit zunehmender Förderung immer tiefer liegt, nimmt der Kohlenstoffdioxid-Ausstoss pro erzeugte Kilowattstunde exponentiell zu, der Energieverbrauch für die Uranerzförderung steigt. «Ab einem Erzgehalt von ca. 0,01 % wird der Energieaufwand für den Abbau so hoch, dass die Gesamtenergiebilanz negativ wird,» erläutert Andrea Wallner vom Österreichischen Ökologie-Institut. Wird die Atomenergie weltweit weiter forciert, dürfte sie gemäss den Resultaten der Forscher Jan Willem Storm van Leeuwen und Philip Smith schon in 20 bis 30 Jahren die schlechtere CO2 Bilanz haben als Strom aus Gaskraftwerken.

Quelle: http://nein-zu-neuen-akw.ch/?p=2110

Österreichisches Ökologie Institut:  http://www.ecology.at/lca_nuklearindustrie.htm

 

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