Rückblick Frühlingsmarkt 2012

 

          

 

Frühlingsmarkt 2012

Trotz dicker, grauer Wolken und schlechter Wetterprognose bin ich mit dem Velo nach Kleinandelfingen unterwegs zum Frühlingsmarkt. Regenhosen habe ich keine dabei nach dem Motto: „So schlimm wird’s wohl nicht werden.“ So eine Dummheit! Mit klatschnassen Hosen komme ich beim Stand an. Da traue ich aber meinen Augen nicht: Die Hälfte aller Kränzchen sind um 11.00 Uhr schon verkauft! Es scheint, dass Menschen gezielt an unsern Stand kommen , um die Blumenkränzchen zu kaufen, als Geschenk zum Muttertag oder für sich selbst.

Eine Kollegin schickt mich ins Kaffee, um mich zu trocknen und aufzuwärmen. Wie gut dies tut. Einmal mehr schätze ich unsere gute Teamarbeit.

Gespräche über das Endlager kommen bei diesem Hudelwetter kaum zu stande.

Zum Schluss haben wir einige hundert Franken verdient. Allen, die dazu beigetragen haben, sage ich herzlichen Dank.

Nun kommt mir meine Dummheit vom Morgen und mein Motto, „So schlimm wird’s wohl nicht werden“ wieder in den Sinn. Denken nicht viele Menschen so über das Endlager? Und die Folgen? Wer denkt daran?

21. 5. 2012 Ursula Trachsler

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