Die Asse muss saniert werden, soweit sind sich alle Beteiligten und die Bürgerinitiativen einig. Sonst läuft irgendwann das Bergwerk, in dem 46.000 m³ Atommüll lagern, voll Wasser und bricht zusammen. Der Atommüll würde sich auflösen und an die Erdoberfläche geschwemmt – und sich bis an Elbe und Weser verteilen können. Das wäre höchst gefährlich, denn in der Asse lagern Plutonium, Americium, Uran, Thorium und andere radioaktive, giftige und krebserregende Stoffe, die niemals in die Umwelt gelangen dürfen.
An zwei Orten in Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten Atommüll in tiefe geologische Formationen verbracht, um sie dort für alle Zeiten „wartungsfrei“ und nicht rückholbar lagern zu wollen. Es handelt sich dabei um ASSE II und das „Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM)“ nahe Helmstedt. Die Erfahrungen mit beiden Standorten sind dramatisch. Das Konzept der „nichtrückholbaren, wartungsfreien Endlagerung“ ist offensichtlich gescheitert.
FAZIT: Die Produktion von atomaren Hinterlassenschaften, die in nur einer Generation angehäuft werden, aber das Leben tausender Generationen gefährden, muss schnellstens gestoppt werden.
Informieren Sie sich im „Asse-Durchblicke“ und tragen Sie diese Informationen weiter!
Die Asse-Durchblicke können hier eingesehen, heruntergeladen, ausgedruckt werden.
