Fukushima nicht vergessen!

11. März 2011
Schweres Erdbeben in Japan – Tsunami – Kernschmelzen in drei zerstörten Reaktoren – 70’000 Menschen verlieren bei der Zwangsevakuierung aus der 20 km Sperrzone für immer ihre Heimat.

Und heute?
Viele tausend Bauarbeiter, Ingenieure, und Konstrukteure mühen sich Tag für Tag damit ab, die Reaktoren stabil zu halten, zu kühlen, Wasser zu dekontaminieren, Schutt werzuräumen, neue Hüllen zu bauen – unter schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen. Dauer des Vorhabens: 40 Jahre.
Die gross betriebene Dekontamienierung von Landwirtschaftsland, Häusern und Pausenplätzen ist nur wenig erfolgreich. Kinder sind auch ausserhalb der Evakuierungszone hoch gefährdet durch Radioaktivtät.

Und bei uns?
Das 43-jährige AKW Beznau leidet an Altersschwäche – es ist das älteste noch betriebene der Welt.
Das AKW Mühleberg steht in der Hochwassergefahrenzone. Das sind unkalkulierbare Risiken.

Wir wollen uns in unserem dicht besiedelten Land nicht weiter von der hochgefährlichen Atomtechnologie bedrohen lassen!

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Beznau I – Das älteste AKW der Welt

700 Millionen Franken will der Energiekonzern Axpo bis zum Jahr 2014 in sein altersschwaches Atomkraftwerk Beznau investieren.

Der Konzern tut alles, damit die beiden Reaktorblöcke so lange wie möglich laufen können. Handelt man nach dem Gebot der Sicherheit, müsste die Abschaltung aber besser heute als morgen erfolgen.

Lesen Sie diesen und weitere interessante Artikel aus E&U der SES unter:

http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/aktuell/magazine/2013_1_eu.pdf

 

 

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Rückblick Sterntreffen 20. Jan. 2013 in Benken

Das regelmässig  in Benken stattfindende Sterntreffen fand dieses Mal unter dem Motto „Atommüll aktuell“ statt. Durch die gemeinsame öffentliche Veranstaltung von KLAR! Schweiz, Kernfrauen, Hochrhein Aktiv und Sterntreffen referierte Herr Nationalrat Hans-Jürg Fehr als profunder Kenner der Atommüll Diskussion.

http://youtu.be/TERw2wTcv9U

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Aktuelles von der SES

Das Magazin der Schweizerischen Energie-Stiftung „Energie & Umwelt“ veröffentlicht auch in der aktuellsten  Ausgabe 4/2012 Interessantes und Wissenswertes.
Schauen Sie rein und lesen Sie unter:

http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/aktuell/magazine/2012_4_eu.pdf

Zum Beispiel den Artikel „Stromsparen in Japan – eine einzigartige Erfolgsgeschichte“. Stromverbrauch senken durch erstaunlich einfache, aber konsequent und breit umgesetzte Massnahmen.

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Matinée Rückblick mit Kazuhiko Kobayashi

Japan ist ein fernes fremdes Land, der Gau in Fukushima schwer verständlich, und seine Auswirkungen sind kaum vorstellbar. Kazuhiko Kobayashi hat es in seinem Vortrag in der Sonne Benken verstanden, den zahlreichen Zuhörern im wahrsten Sinn Aufklärung zu bieten.

Die im Westen nach dem Gau gelobte Geduld und Fügsamkeit der Japaner sei das Resultat einer jahrhundertealten Dressur in Gehorsamkeit und verberge, was sie innerlich fühlten und litten. Wegen ihrer anerzogenen Zurückhaltung sei die Protestbewegung gegen Atomkraft nur langsam gewachsen. Kraft bekam sie durch Mütter, die sich aus Empörung über mangelnde Hilfeleistungen im Krisengebiet ausdauernd vor Ministerien in Tokio setzten. Es war Kazihiko Kobayashi ein Anliegen, auf Fotos zu zeigen, was für ein Ausmass die lawinenartig gewachsenen Demonstrationen angenommen haben. Ende Juli 2012 waren es in Tokio z.B. 200’000 Teilnehmende. Sie protestieren gegen das Wiederanschalten der AKW, gegen Vertuschen und Verharmlosen, gegen den Filz zwischen Regierung und Konzernen, dagegen, dass in radioaktiv belasteten Gebieten die Bewohner im Stich gelassen werden. Menschen, die ausserhalb der festgelegten Evakuierungszone wohnen und wegziehen wollen, um sich und vor allem ihre Kinder zu schützen, sind auf sich selber gestellt.

Für die nicht stattfindende Information über Gefahren und Schutzmasssnahmen macht Kazuhiko Kobayashi neben der Regierung und den von den Stromkonzernen gesponsorten Medien auch einen Grossteil der Ärzte veranwortlich. Sie beugen sich dem Verharmlosungsgebot von oben. Sogar die japanische IPPNW (die internationalen Ärzte gegen Atom) scheut sich vor Klartext, was ihnen ihre Kollegen der deutschen IPPNW vorhalten. Gerade für die um ein Vielfaches gegen Radioaktivität empfindlicheren Kinder sind unabhängige Ärzte eminent wichtig.

Die Spenden, die Kazuhiko Kobayashi auf seiner Vortragsreise erhalten hat, sind bestimmt für unabhängige Kliniken nach dem Vorbild einer solchen Klinik im Hiroshima. Besonders für die 300’000 betroffenen Kinder sollen Möglichkeiten der Abklärung und Behandlung geschaffen werden. Unter www.clinic-fukushima.ja erfährt man mehr darüber. Der Spendenaufruf ist betitelt: Let Fukushima Children Have a Future – Build Clinics for Fukushima Children.

Brigitt Nägeli /Mit-Organisatorin der Veranstaltung in der Sonne Benken vom 11. November 2012

 

Was ist mit meiner Spende geschehen?
Aktuelle Information, die wir diesbezüglich von Herrn Kobayashi erhalten haben, erfahren Sie unter:

Eroeffnung der Fukushima-Klinik Ztgsartikel ueberstzt v K Kobayashi

Öffentliche Übergabe der Spenden aus Europa und Rede von Kazuhiko Kobayashi: http://youtu.be/VI4v7Nh0DBI

Schriftliche Ausgabe der Rede von Kazuhiko Kobayashi: Pressekonferenz vom 14 Dez 2012 in Fukushima – deutsche Uebersetzung

 

Artikel aus der Andelfinger Zeitung vom Dienstag, 13. November 2012:
Kazuhiko Kobayashi

Anti-Atom-Versammlung und Demonstration in Fukushima am 14. Dezember 2012:  http://youtu.be/LekSUz5p4SA

 

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