Radioaktiver Thunfisch im Pazifik vor Kalifornien gefunden

27.06.2012 / Natur und Biodiversität

Fukushima: Radioaktiver Thunfisch im Pazifik vor Kalifornien gefunden

Bereits fünf Monate nach dem Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima wurden an der kalifornischen Küste Blauflossen-Thunfische gefangen, die mit Caesium verstrahlt waren. Die Ergebnisse der Analyse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht.

Bei den Thunfischen wurde ein zehn Mal so hoher Caesium-Wert gemessen wie in früheren Jahren, berichtet die britische Tageszeitung „Guardian“.

 Guardian: Tuna contaminated with Fukushima radiation found in California (en)
 Proceedings of the National Academy of Sciences – Volltext des Artikels (en)

Quelle: EU Umweltbüro 2012

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Fukushima News

Wussten Sie, dass 36% der Kinder aus Fukushima bereits jetzt veränderte Schilddrüsen aufweisen? Dass Japans Regierung plant, verstrahlte, in Japan unverkäufliche Fischkonserven als Entwicklungshilfe zu «verschenken»? Oder dass in Tokyo vermehrt hochradioaktiver, schwarzer Staub gefunden wurde? Dies und mehr können Sie jetzt in den aktuellen lesen unter:


http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2012/06/25/juni-news-aus-fukushima.html#post_content_extended

Quelle: SES

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Bewegung durch Sonnenlicht

Empa-Solarzellen im Verkehrshaus

Die Ausstellung „Sonne bewegt“ im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ist um eine Attraktion reicher: Eine Vitrine voller bunter, sich drehender Solarzellen veranschaulicht die Kraft des Sonnenlichts und soll die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken anregen.

Das Kunstwerk besteht aus Solarzellen, die mit Hilfe dreier verschiedener Farbstoffe Sonnenlicht in Strom umwandeln. Diese Technik ist auch als „Grätzel-Zelle“ bekannt.

Video auf Youtube: http://youtu.be/UkLJKqw7zrs

Quelle: Empa  Mehr dazu:http://www.empa.ch/plugin/template/empa/3/121685/—/l=1

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„Atommüllendlager sind Scheinlösungen“

Die Kernenergie stellt ein unversicherbares Risiko dar. Dennoch dürfen Atomkraftwerke in Betrieb bleiben. Die Interessen der Kernenergie wiegen schwerer als die Sicherheit der Bürger. Die Befürworter der Kernenergie tun jedoch so, als gäbe es diesen Zusammenhang nicht. Mit allerlei Scheinregeln und Scheinlösungen möchten sie den Eindruck erwecken, die Kernenergie sei sicher. So auch bei der Endlagerung von radioaktivem Abfall.

Herman Damveld beschäftigt sich seit 1976 mit Atomenergie. Grund dafür waren Pläne, Atomabfall im Norden der Niederlande in Salzstöcken endzulagern wie auch derBau einer Atomanlage im Emshafen am Wattenmeer. In seinem Referat, gehalten am 25. Mai 2011 in Schaffhausen, spricht Herman Damveld acht Scheinlösungen an.

Atommüllager sind Scheinlösungen

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Das Entsorgungsprogramm bringt kein sicheres Atommülllager

Zürich, 15. Juni 2012

Heute beginnt die Anhörung zum Entsorgungsprogramm für Schweizer Atommüll. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES weist darauf hin, dass das Entsorgungsprogramm keine Antworten auf die vielen offenen Fragen liefert. 

Das Entsorgungsprogramm wurde 2008 von der Nagra erstellt. Heute – vier Jahre später – beginnt die Anhörungsfrist (Berichte NTB 08-01 und 08-02 der Nagra). Ziel des Entsorgungsprogramms ist es, die nötigen Schritte auf dem Weg zu einem Tiefenlager festzulegen. Doch die dem Entsorgungsprogramm zugrunde liegenden Elemente wie etwa das Lager-Konzept oder die Vorgehensweise für offene Fragen sind unausgereift und nicht zu Ende gedacht. 

Diese Schwachpunkte machen das Entsorgungsprogramm unbrauchbar 

1. Das Lager-Konzept ist unausgereift 

Ein Atommülllager muss für 1’000’000 Jahre den Atommüll sicher von Mensch und Umwelt fern halten. Denn so lange ist Atommüll gefährlich. Doch das im Rahmen des Entsorgungsprogramms vorgeschlagene Lager-Konzept verfolgt das Prinzip «Aus den Augen aus dem Sinn»: Die Nagra will den Atommüll vergraben, das Lager verfüllen und Gras darüber wachsen lassen. Nachfolgenden Generationen wird so ein giftiges Kuckucksei in den Boden gelegt, ohne dass sie auf unerwünschte Ereignisse reagieren können.

2. Die Langzeitprobleme werden verschwiegen

Nebst den ungelösten technischen Problemen, wie Gas- und Wärmeentwicklung, die zum Teil im Bericht NTB 08-02 behandelt werden,  gibt es etliche ungelöste Langzeitprobleme, wie etwa die Lager-Markierung oder den Umgang mit heute noch nicht bekannten Entwicklungen. Es gibt heute weltweit kein Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle und somit auch keine diesbezüglichen Erfahrungswerte. Das Entsorgungsprogramm wischt diese offenen Fragen unter den Tisch.

Die SES fordert ein transparentes Verfahren, das aufzeigt, wie ungelöste Probleme angegangen werden und welches sich fundiert mit der Langzeitproblematik befasst. Für die Sicherheit eines Tiefenlagers ist dies entscheidend. Die SES wird sich aktiv am Anhörungsprozess beteiligen. 

Weitere Informationen: «Die 12 ungelösten Fragen der Schweizer Atommüllentsorgung»:

zur Stellungnahme mit den 12 ungeklärten Fragen

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