„Verlorene Mädchen“

Verlorene Mädchen: Immer mehr Hinweise auf „Geschlechterlücke“ bei radioaktiver Niedrigstrahlung

In Regionen und Zeiten erhöhter künstlicher Radioaktivität werden weniger Mädchen geboren – Wissenschaftler finden Auffälligkeiten nach atmosphärischen Atomwaffentests, nach der Katastrophe von Tschernobyl und in der Region um das Zwischenlager Gorleben – Erklärungsansätze führen das Phänomen zurück auf zum Zeitpunkt der Befruchtung ohnehin fehleranfällige Entwicklungsprozesse, die auch auf ionisierende Strahlung besonders empfindlich reagieren – Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsprogramm

 

Artikel unter: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2838

Quelle: Deutsche Umwelthilfe

 

 

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Durchbruch in der Effizienzsteigerung von Solarzellen

Turbobooster für Solarzellen – Durchbruch in der Effizienssteigerung von Solarzellen
Preiswerte Dachsolarzellen könnten bald einen Wirkungsgrad von unglaublichen 40 Prozent erreichen nach Forschungsdurchbruch eines Wissenschaftlers der University of Sydney, Australien, und seines deutschen Partners.

Mit der Unterstützung des Australian Solar Institute hat Tim Schmidt, Professor an der Fakultät für Chemie, University of Sydney, zusammen mit dem Hemholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie eine photochemische Hochkonversion entwickelt. Dabei handelt es sich um einen „Solarzellenturbo“, der die Umwandlung von Energie ermöglicht, die in Solarzellen normalerweise verloren geht. Die Forschungsergebnisse wurden in der Wissenschaftszeitschrift Energy & Environmental Science veröffentlicht.

Professor Schmidt zufolge macht die Technik der Hochkonversion eine teure Neuentwicklung von Solarzellen überflüssig. Denn bei dieser Technik wird der Teil des Solarspektrums gebündelt, der von den Solarzellen bislang nicht genutzt wurde.“Wir können den Wirkungsgrad steigern, indem wir zwei energiearme rote Photonen in der Zelle zu einem energiereichen gelben Photon verschmelzen. Gelbe Photonen können Licht einfangen, das wiederum in Strom umgewandelt werden kann“, erklärte Professor Schmidt.“Wir wissen nun, dasss wir den Wirkungsgrad einer Solarzelle durch Hochkonversion erheblich steigern könnten. Zwar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch viel Forschungsarbeit zu leisten, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

Mark Twidell, Leiter des Australian Solar Institute, ist davon überzeugt, dass das Ergebnis ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit führender australischer und deutscher Solarforscher ist: „Gemeinsam können Australien und Deutschland die Geschwindigkeit der Kommerzialisierung von Solartechnologien beschleunigen und die Kosten für Solarstrom senken. Deshalb unterstützt das Australian Solar Institute die Kooperation beider Länder mithilfe des Australia-Germany Collaborative Solar Research and Development Programms.“

Das Australian Solar Institute wurde von der australischen Regierung ins Leben gerufen. 150 Millionen AUD wurden investiert, um die Entwicklung von Photovoltaik und Solarenergietechnologien in Australien voranzutreiben.

Quelle und weitere Informationen:

Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
Pressestelle
Friedrichstr. 95
10117 Berlin
Email: berlin@ranke-heinemann.de

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Skandalöse Verharmlosung!

 

 

Lesen Sie nachfolgend die Stellungnahme der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zur neuesten PR-Kampagne der Nagra:

Zürich, 13. April 2013

PR-Kampagnen statt echte Problemlösung

Heute Freitag präsentiert die Nationale Genossenschaft für die Entsorgung radioaktiver Abfälle Nagra das neuste Kind ihrer PR-Abteilung: eine Ausstellung namens „Timeride“. Diese Ausstellung verharmlost auf skandalöse Weise die riesige Herausforderung der Lagerung von Atommüll über die nächsten Generationen hinweg.

 

Hochradioaktive Abfälle sind in kleinsten Mengen tödlich. Sie müssen für mindestens eine Million Jahre von der Biosphäre ferngehalten werden. Das sind geologische Zeiträume, welche die Wissenschaft im Rückblick einigermassen erfassen kann. Es ist jedoch unseriös, die Entwicklung in der nächsten Million Jahre für einen bestimmten Ort auf der Erde vorauszusagen. Ein Atommülllager muss in dieser Zeit gegen 15 Eiszeiten und viele schwere Erdbeben überstehen.

Dazu kommt, dass wir heute nicht wissen, wie sich das durch ein Tiefenlager verletzte Tongestein mit den heissen Müllbehältern in Zukunft verhalten wird. Solche sicherheitsrelevanten Fragen sind bis heute ungeklärt.

Wer wie die Nagra mit ihrer Timeride Ausstellung trotzdem suggeriert, dass sie all diese erdgeschichtlichen Risiken und technischen Herausforderungen über diese Zeiträume im Griff habe, der gaukelt der Bevölkerung Sicherheiten vor, wie es sie nicht gibt.

Für die SES ist diese teure und unnötige PR-Offensive unseriös und am Rande der Desinformation. Es ist Zeit, dass von unabhängigen Fachleuten auf interdisziplinärer Basis neue generationengerechte Entsorgungskonzepte entwickelt werden. Weitere Nagra-Investitionen in Public Relation und Science fiction sind unnötig und erschweren die Lösung des Problems. 

 

Weitere Infos:

Sabine von Stockar, Projektleiterin Strom & Atom, Mobil: 079 223 56 86

Downloads:
– Allg. Infos zu Atommüll und Sachplanverfahren 
 http://www.energiestiftung.ch/atommuell/

„Die 12 ungelösten Fragen der Schweizer Atommüllentsorgung“ http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/energiethemen/atomenergie/stellungnahme_atommuell-ungeloest_web.pdf

 

 

 

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Wasser bei Lucens radioaktiv belastet

 

Obwohl der Versuchsraktor in Lucens (VD) nie ans Netz gegangen ist, sorgt er auch mehr als 40 Jahre später immer noch für Schlagzeilen. Seit geraumer Zeit wird im Sickerwaser eine erhöhte Radioaktivität festgestellt. Das Bundesamt für Gesundheit gibt aber Entwarnung.

Quelle: Tagesschau SF.TV vom 4.3.2012

Lesen Sie mehr dazu unter: http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/04/04/Schweiz/Wasser-bei-Lucens-radioaktiv-belastet?WT.zugang=front_mel

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