Auf dem Weg zur EnergieWende

Am 28. November 2010 wird die Stadtberner Stimmbevölkerung über die Energiewende entscheiden. Die Initiative EnergieWendeBern will, dass die Stadt Bern in 20 Jahren ausschliesslich Strom aus erneuerbare Energien produziert, kauft und verkauft.

Damit stellt die Stadt Bern die Weichen für eine nachhaltige Energiepolitik, die dank besserer Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wie Wasser, Sonne, Biomasse, Geothermie ohne Atomstrom auskommt. Nachdem in der Gemeindeordnung bereits seit Jahren der Atomausstieg im Grundsatz verankert ist, folgt nun der konkrete Ausstiegsfahrplan.

Zehn gute Gründe für die «EnergieWendeBern»

Dreckiger Atomstrom (Rundschau, SF)
Bern bezieht Atomstrom aus dem AKW Gösgen. Ein Fernsehbeitrag zeigt die Dreckspur, die die Aufbereitung der Brennstäbe hinterlässt.

Mehr Infos:  Energiewende Bern

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Der erfolgreichste Solarpolitiker der Welt ist tot

Hermann Scheer ist tot – Seine Ideen leben fort!

Träger des Alternativen Nobelpreises

Präsident der Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V.

Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, WCRE

Mitglied des Deutschen Bundestags

starb am 14. Oktober 2010 unerwartet im Alter von 66 Jahren.

Er war der weltweit erfolgreichste Verfechter der Erneuerbaren Energien. „Solarpapst“ wurde er auf der ganzen Welt genannt – anerkennend von China bis Japan und von Afrika bis Lateinamerika. Tausende Vorträge hat er in den letzten 30 Jahren auf allen Kontinenten gehalten – bis 200 pro Jahr. Seine zahlreichen, wegweisenden  Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt.

Mehr Informationen finden Sie unter:

http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=1c6e5ea10029ms230
?Der energethische Imperativ“ – 100 Prozent jetzt – Das neue Buch von Hermann Scheer
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=1c6e5ea10030ms230
Better World Links zu Hermann Scheer
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=1c6e5ea10031ms230
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=1c6e5ea10022ms229

Wenn die Energiewende morgen geht, dann auch deshalb, weil Scheer den Leuten auf der ganzen Welt klargemacht hat, dass sie geht. Und wie sie geht. Lesen den Nachruf in der TAZ vom 16.10.2010 (www.taz.de)


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Der Terror als das kleinere Risiko

Leserbrief veröffentlich am 16. Oktober 2010 im Landboten zum Artikel „Schweizer KKWs – bedingt terrorsicher“, „Landbote“ vom 13. Oktober 2010

Wir müssen uns der weitreichenden Folgen bewusst werden, die unsere  Entscheidungen hervorrufen. Gefahr droht nicht nur von terroristischen Angriffen! Oft wird nicht differenziert zwischen Risiken, die das Leben einer Generation aufs Spiel setzen und solchen, die nicht reversible Folgeschäden nach sich ziehen. Schäden also, die sich über Generationen auswirken. „Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit“, sagt ein geflügeltes Wort. Jedoch, ob ich russisches Roulette mit meinem eigenen Leben oder am Kopf meines Kindes oder Enkels spiele, macht einen Riesenunterschied.
Der Kernphysiker Hans-Peter Dürr bringt es auf den Punkt mit seiner Forderung: “Wir Menschen sollten nie und nimmer Technologien entwickeln, die bei einem maximal möglichen Störfall zu einem Schaden führen, der nicht mehr von uns verantwortbar ist. Diese Forderung muss gelten, ganz gleich, welche Wahrscheinlichkeiten für den Eintritt eines solchen Störfalls ausgerechnet worden sind.” Ein Zwischenfall in einem Atomkraftwerk, der zwar mit geringer Wahrscheinlichkeit eintritt, aber verheerende langfristige Konsequenzen haben kann, darf nicht auf die gleiche Stufe gestellt werden wie beispielsweise ein „Blackout“ oder der Bruch einer Staumauer. Das Blackout beeinträchtigt die Lebensqualität nur temporär. Ein Staumauerbruch kann im schlimmsten Falle das Leben vieler Anwohner kosten. Wohlverstanden: Auch solche Risiken sind unbedingt möglichst zu vermeiden. Unsere Gesellschaft sollte sich für Techniken entscheiden, die den Vorteil des einen auch zum Vorteil des anderen werden lassen – die den Begriff Nachhaltigkeit verdienen. Wir schulden unseren Kindern eine Zukunft!

Yvonne Bernhard, Trüllikon

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Deutschland: Atomstrom kostet Bundesbürger 304 Milliarden Euro staatliche Förderung

Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2010 mindestens 204 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Weitere 100 Milliarden Euro kommen künftig auch ohne die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch hinzu.

Diese tatsächlichen Kosten der Atomenergie stellte Greenpeace in einer aktualisierten Studie vor. Den Berechnungen des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft liegen erstmalig weitgehend vollständige Zahlen zugrunde. Laufen die Atomreaktoren noch einmal acht bis vierzehn Jahre länger, fallen zusätzliche Kosten an. Greenpeace fordert die Bundesregierung erneut auf, bis zum Jahr 2015 aus der Atomkraft auszusteigen. Die sieben ältesten Atomkraftwerke und das AKW Krümmel müssen aus Sicherheitsgründen sofort abgeschaltet werden.

„Atomkraft ist nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Form der Stromerzeugung“, sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. „Die Bundesbürger werden von den Betreibern der Atomkraftwerke gleich doppelt abkassiert, über die Stromrechnung und ihre gezahlten Steuern.“

Quelle: Sonnenseite

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Neue Kühlschrankgeneration sparsamer und leiser: Effizienzsteigerung durch Verdichtermodifikation

Über 6 Millionen Kühl- und Gefriergeräte sind in der Schweiz in Betrieb und verbrauchen jedes Jahr rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht etwa 4 Prozent des gesamten Schweizer Stromverbrauchs. Ein Schweizer Forschungsprojekt, das vom Bundesamt für Energie im Rahmen seiner Energieforschungsprogramme unterstützt wurde, zeigt, wie dieser Anteil künftig drastisch sinken könnte: Eine neue Generation von Energiespar-Kühlschränken steht in den Startlöchern.

Die ca. 6 Millionen Kühlgeräte in der Schweiz verbrauchen etwa 2500 GWh/a. Zum Vergleich: das Kernkraftwerk Beznau-1 produziert 3000 GWh/a. Man kann also sagen, dass ein kleines Schweizer AKW lediglich für alle Kühlgeräte zuständig ist!
Durch einfache Modifikationen an einem handelsüblichen Kühlschrank der zurzeit besten Energieklasse A++ kann bis zu 27% der elektrischen Energie eingespart werden. Der modifizierte Kühlschrank wurde im Direktvergleich gegen ein Seriengerät getestet.

Quelle: Bundesamt für Energie BFE

Schlussbericht: Modifizierter A++-Standard-Kühlschrank mit 30% Verbrauchsreduktion (pdf, 3543kb)


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