Ausbau der erneuerbaren Energien schafft deutlich mehr Arbeitsplätze

340.000 Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien

Der Ausbau der erneuerbaren Energien schafft in Deutschland deutlich mehr Arbeitsplätze, als bislang angenommen. Dies ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die das Bundesumweltministerium am 7. Oktober 2010 auf einer Fachtagung in Berlin präsentierte. Demnach verdankten im vergangenen Jahr bereits rund 340.000 Menschen ihren Arbeitsplatz der Erzeugung von Strom, Wärme oder Treibstoffen aus erneuerbaren Quellen. Das ist mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Stand von 2004 und liegt deutlich höher als die bisherigen Schätzungen.

Die veröffentlichten Zahlen sind das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, das das Bundesumweltministerium im Jahr 2008 an ein Team renommierter Forschungsinstitute unter Federführung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS, Osnabrück) vergeben hatte. Die Untersuchung stützt sich auf eine umfangreiche Befragung von rund 1.200 Unternehmen der deutschen Erneuerbare-Energien-Industrie einschließlich ihrer Zulieferer sowie auf eine tief gefächerte Analyse ihrer künftigen Exportchancen.

In gesamtwirtschaftlichen Modellrechnungen wurden auch die Auswirkungen möglicher negativer Beschäftigungsimpulse der Förderung erneuerbarer Energien untersucht, ausgelöst insbesondere durch hiermit verbundene Kaufkraftverluste. Die Studie bestätigte dabei im Wesentlichen die Ergebnisse früherer Untersuchungen: Die Arbeitsplatz-Bilanz erneuerbarer Energien ist positiv. Denn in nahezu allen analysierten Szenarien führte ein ambitionierte Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland zu eindeutig positiven Netto-Beschäftigungswirkungen, verglichen mit einer Energieversorgung, die weitestgehend auf erneuerbare Energien verzichtet.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

BMU-Broschüre: Erneuerbar beschäftigt!

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FALEA Mali/Westafrika

Vor etwa 20 Jahren hat der französische Konzern COGEMA – heute AREVA – Uran-, Kupfer- und Bauxitvorkommen in Falea entdeckt. Im Jahr 2007 hat die malische Regierung der kanadischen Gesellschaft DELTA EXPLORATION, heute ROCKGATE CAPITAL CORP, den Abbau dieser Rohstoffe bewilligt. Die Einzelheiten des Vertrages sind nicht öffentlich zugänglich.
„Anstatt das Uran in den geologischen Schichten zu belassen, werden beim Abbau ganze Regionen verseucht und zerstört. Im Kern von Zeitbomben – AKW genannt – wird Uran in Elektrizität verwandelt. Danach überlassen wir unseren Nachfahren für hundertausende von Jahren diesen atomaren Müll.“ Michel Seloui

Ein internationales Netzwerk von wachsamen Personen kann dazu beitragen das Schlimmste zu verhindern. Mehr dazu:

Falea : Uran bedroht ein Dorf (deutsch)

Wir empfehlen Ihnen ebenfalls den Film  YELLOWCAKE – Die Lüge von der sauberen Energie“ von Joachim Tschirner. http://www.youtube.com/watch?v=qhHWEGBYPS8

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Das Schweizer Stromparadies in Europa

Eine Analyse der Schweizerischen Energie-Stiftung zum Kraftwerkpark der Schweizer
Stromindustrie zeigt: Die Schweiz produziert mit ihren Kraftwerken im In- und Ausland
bald dreimal mehr Strom als sie verbraucht.

von Jürg Buri, SES-Geschäftsleiter

Lesen Sie diesen und weitere unter dem Schwerpunktthema „Schaltplan Schweizer Stromwirtschaft“ veröffentlichte Artikel im Magazin der Schweizerischen Energie-Stiftung SES – 3/2010

> Download E&U 3/2010

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Widerstand gegen Endlager auch aus dem Südranden

Einen Grossaufmarsch an Zuhörern und Gegnern eines Endlagers für schwach- bis mittelradioaktive Abfälle im Südranden verzeichnete die Infoveranstaltung des Bundesamtes für Energie in Neunkirch.

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